Online-Bürgerdialog | Nach dem transatlantischen Bruch: Europas Optionen 2026

Die geopolitische Lage hat sich spürbar verschoben. Wenn die USA kein verlässlicher strategischer Partner mehr sind, stellen sich für Europa neue, drängende Fragen: Wie sichern wir Frieden und Abschreckung? Wie stärken wir Europas Handlungsfähigkeit, ohne den inneren Zusammenhalt zu gefährden? Und welche politischen Entscheidungen braucht es 2026, damit Europa seine Interessen, Werte und Sicherheit wirksam vertreten kann?

Einladung zum Online-Bürgerdialog über Zoom am 19.03.2026 von 19:00 bis 20:30 Uhr zum Thema 'Nach dem transatlantischen Bruch – Europas Optionen 2026'. Mit Dr. Anton Hofreiter, MdB, Vorsitzender im Europaausschuss des Deutschen Bundestag, und Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, MdEP, Vorsitzende im Verteidigungsausschuss im EP. Hashtag #EuropaWirMüssenReden. QR-Code und Link zur Anmeldung: bit.ly/europa-2026. Logos der Europa-Union Deutschland und des 80-jährigen Jubiläums (1946–2026).

Am Donnerstag, 19. März 2026, von 19:00 bis 20:30 Uhr laden wir Sie herzlich zu unserem Online-Bürgerdialog via Zoom ein. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Europa- und Bundespolitik diskutieren wir die strategischen Optionen Europas, ordnen aktuelle Entwicklungen ein und machen politische Hintergründe verständlich. Im Mittelpunkt steht der Austausch: Sie können Fragen stellen, Ihre Perspektive einbringen und mitdiskutieren.

Nach kurzen Impulsen der eingeladenen Gäste steht vor allem der gemeinsame Dialog im Vordergrund. In moderierter Runde beleuchten wir unterschiedliche Sichtweisen auf Europas Rolle in der Welt, sachlich, verständlich und offen für Ihre Fragen.

 

Wir freuen uns auf folgende Expert:innen:

Dr. Anton Hofreiter, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Vorsitzender im Ausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union im Deutschen Bundestag
Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, MdEP (FDP), Vorsitzende im Ausschuss für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament

Moderation: Axel Müller, Mitglied im Speakers-Pool EUROPE DIRECT der Europäischen Kommission

 

Der Bürgerdialog findet am Donnerstag, 19. März 2026, von 19:00 bis 20:30 Uhr als Online-Veranstaltung über Zoom statt.

Der Bürgerdialog wird organisiert von der überparteilichen Europa-Union Deutschland und gefördert durch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

 

Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

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oder
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Bei Rückfragen können Sie sich gerne an buergerdialoge@europa-union.de wenden.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Zusammenarbeit mit Frankreich und Polen

35 Jahre Weimarer Dreieck

Am 29. August 1991 gründeten die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens das Weimarer Dreieck. Bei ihrem Treffen in Weimar legten sie fest, dass ihre Länder künftig enger zusammenarbeiten würden. Seitdem stimmen sich Deutschland und seine beiden größten Nachbarländer in dem Dreierformat zu grenzüberschreitenden, europapolitischen und internationalen Themen ab“. In der sicherheitspolitischen Lage, in der sich Europa befindet, ist für Deutschland diese enge Partnerschaft von großer Bedeutung. Nachdem das Weimarer Dreieck über viele Jahre auf politischer Ebene weitgehend unwirksam war, ist es nun umso wichtiger, sein Potential voll auszuschöpfen. 

„Beim Weimarer Dreieck geht es aber nicht allein um Politik, sondern auch um den Austausch von Kultur und Zivilgesellschaft“, hebt Dr. Claudia Conen, Vorsitzende der Europa-Union Thüringen hervor. Während mit Frankreich in der Folge des Elysée-Vertrags seit den 1960er Jahren zahlreiche Städtepartnerschaften entstanden sind, seien ab den 1990er Jahren viele deutsch-polnische Städtepartnerschaften hinzugekommen. Zudem förderten das Deutsch-Französische und das Deutsch-Polnische Jugendwerk gemeinsam tri-nationale Jugendbegegnungen. Angesichts der Verbrechen, die Deutschland im zweiten Weltkrieg in Frankreich und insbesondere in Polen begangen hat, leiste das Weimarer Dreieck einen wertvollen Beitrag zu Aussöhnung und Völkerverständigung.

„Auch in Thüringen unterhält als gesamte Region eine Partnerschaft mit der französischen Region Hauts-de-France (ehemals Picardie). Darüber hinaus gibt es zahlreiche kommunale Städtepartnerschaften einzelner thüringischer Städte mit französischen Kommunen der Städtepartnerschaften, wie z. B. mit Lille, Tourcoing, Le Bouscat, Bussy-Saint-Georges, Escaudain oder Bègles. Mehrere thüringische Kommunen unterhalten zudem Partnerschaften mit polnischen Städten wie z. B. Skierniewice, Leszno, Kalisz, Kielce oder Gostyń . Zusätzlich pflegt das Land Thüringen eine offizielle Regionalpartnerschaft mit der Woiwodschaft Kleinpolen. Austausch und Zusammenarbeit sind zu einer guten Tradition geworden und viele Freundschaften sind entstanden,“ so Conen. Alles Kommunalvertreterinnen und -vertretern und ehrenamtlich Engagierten, die im Rahmen von Austauschen, Partnerschaftsvereinen und binationalen Gesellschaften das Weimarer Dreieck vor Ort mit Leben füllen und für ein gutes Miteinander in Europa eintreten, gilt unser großer Dank.