Online-Bürgerdialog „Werte, Wirtschaft, Wehrhaftigkeit – Kann Europa noch mithalten?!“

Während geopolitische Spannungen wachsen, technologische Entwicklungen Gesellschaft und Wirtschaft umwälzen und demokratische Werte zunehmend unter Druck geraten, stellt sich eine zentrale Frage: Kann die Europäische Union ihre Handlungsfähigkeit behaupten und im globalen Wettbewerb bestehen?

Angesichts dieser fundamentalen Herausforderungen muss die EU die nötigen strategischen Schritte definieren. Dabei stehen wir vor drängenden Grundsatzfragen, die wir nicht länger aufschieben können:



 

 

  • Wirtschaft vs. Klimaschutz: Muss Europa seine Vorreiterrolle beim Klimaschutz aufgeben, um konkurrenzfähig zu bleiben, während andere Staaten sich aggressiv wichtige Rohstoffe sichern?
  • Globale Konkurrenz: Braucht es eine entschlossenere gemeinsame Wirtschaftspolitik, um gegen Giganten wie China und die USA zu bestehen?
  • Sicherheit: Wie muss eine gemeinsame europäische Verteidigung aussehen, um unsere Sicherheit langfristig zu garantieren?

Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

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Im Rahmen unseres Online-Bürgerdialogs wollen wir gemeinsam mit Ihnen, Expertinnen und Experten sowie politischen Entscheidungsträgern diesen Fragen auf den Grund gehen. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Diskussion und neue Perspektiven – überparteilich, europäisch und wertebewusst. Denn Europa ist nicht nur ein politisches Projekt, sondern ein lebendiges Versprechen an alle seine Bürgerinnen und Bürger.

Wir laden Sie herzlich ein, sich einzuschalten und mitzudiskutieren:

  • Wann: 01. Dezember 2025
  • Uhrzeit: 20:00 bis 21:30 Uhr
  • Wo: Online via Zoom

Wir freuen uns auf Impulse und Antworten von:

  • Julian Plottka, Dipl.-Pol.
  • Lukas Sieper, MdEP
  • Prof. Dr. Andrea Wechsler, MdEP

Moderation: Axel Müller (Team EUROPE DIRECT)
 

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Der Bürgerdialog wird organisiert von der überparteilichen Europa-Union Deutschland und gefördert durch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne an buergerdialoge(at)europa-union.de wenden.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Zusammenarbeit mit Frankreich und Polen

35 Jahre Weimarer Dreieck

Am 29. August 1991 gründeten die Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens das Weimarer Dreieck. Bei ihrem Treffen in Weimar legten sie fest, dass ihre Länder künftig enger zusammenarbeiten würden. Seitdem stimmen sich Deutschland und seine beiden größten Nachbarländer in dem Dreierformat zu grenzüberschreitenden, europapolitischen und internationalen Themen ab“. In der sicherheitspolitischen Lage, in der sich Europa befindet, ist für Deutschland diese enge Partnerschaft von großer Bedeutung. Nachdem das Weimarer Dreieck über viele Jahre auf politischer Ebene weitgehend unwirksam war, ist es nun umso wichtiger, sein Potential voll auszuschöpfen. 

„Beim Weimarer Dreieck geht es aber nicht allein um Politik, sondern auch um den Austausch von Kultur und Zivilgesellschaft“, hebt Dr. Claudia Conen, Vorsitzende der Europa-Union Thüringen hervor. Während mit Frankreich in der Folge des Elysée-Vertrags seit den 1960er Jahren zahlreiche Städtepartnerschaften entstanden sind, seien ab den 1990er Jahren viele deutsch-polnische Städtepartnerschaften hinzugekommen. Zudem förderten das Deutsch-Französische und das Deutsch-Polnische Jugendwerk gemeinsam tri-nationale Jugendbegegnungen. Angesichts der Verbrechen, die Deutschland im zweiten Weltkrieg in Frankreich und insbesondere in Polen begangen hat, leiste das Weimarer Dreieck einen wertvollen Beitrag zu Aussöhnung und Völkerverständigung.

„Auch in Thüringen unterhält als gesamte Region eine Partnerschaft mit der französischen Region Hauts-de-France (ehemals Picardie). Darüber hinaus gibt es zahlreiche kommunale Städtepartnerschaften einzelner thüringischer Städte mit französischen Kommunen der Städtepartnerschaften, wie z. B. mit Lille, Tourcoing, Le Bouscat, Bussy-Saint-Georges, Escaudain oder Bègles. Mehrere thüringische Kommunen unterhalten zudem Partnerschaften mit polnischen Städten wie z. B. Skierniewice, Leszno, Kalisz, Kielce oder Gostyń . Zusätzlich pflegt das Land Thüringen eine offizielle Regionalpartnerschaft mit der Woiwodschaft Kleinpolen. Austausch und Zusammenarbeit sind zu einer guten Tradition geworden und viele Freundschaften sind entstanden,“ so Conen. Alles Kommunalvertreterinnen und -vertretern und ehrenamtlich Engagierten, die im Rahmen von Austauschen, Partnerschaftsvereinen und binationalen Gesellschaften das Weimarer Dreieck vor Ort mit Leben füllen und für ein gutes Miteinander in Europa eintreten, gilt unser großer Dank.